MIR REICHT’S!


Kleinkind mit TabletWas denkt sich dieser Mann eigentlich? Wie kann er es wagen Eltern, Lehrer vorallem unsere Kinder dermaßen zu bevormunden? Er muss offensichtlich von einem anderen Stern kommen, wenn er sich zu solchen Äußerungen hinreisen lässt und die Zukunft ganzer Generationen aufs Spiel setzt.
Meine Güte. Was war geschehen?

Der bekannte Hirnforscher Manfred Spitzer hat sich in seiner, nennen wir es mal gewohnt provokanten Art, zu den Plänen von Bildungsministerin Johanna Wanka geäußert. Diese will über einen Zeitraum von fünf Jahren fünf Milliarden Euro in die digitale Bildung investieren.

Jener Digitalpakt soll dazu dienen, die Schülerinnen und Schüler in Sachen Computer und Internetnutzung zukunftsfähig unterrichten zu können. Die Schulen sollen somit leichter, die erforderliche Medienkompetenz vermitteln, deren Fehlen in unseren Bildungslandschaft so oft beklagt wird.
Geplant ist, dass neben den weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch die Grundschulen von diesem Programm profitieren. Eigentlich lobenswert, oder?

Jedenfalls könnte man zu diesem Schluss gelangen, schaut man in die hiesige Schullandschaft unter dem Aspekt der technischen Ausstattung.
Professor Spitzer sieht das allerdings anders und bezeichnet in einem Interview auf Deutschlandradio Kultur den Plan der Ministerin als eine „Bildungskatastrophe“. 1)
Kaum gesagt, bricht über ihn ein digitales Gewitter herein, welches an Vorhaltungen nicht spart. Einmal mehr zeigt sich, wie schnell Emotionen hochkochen können und wie man die frühe Digitalisierung als heiligen Gral einer zukünftigen Bildung stilisieren kann

Und damit herzlich

willkommen in der Kreidezeit.

„Kinder wachsen mit dem Tablet auf.“

Gelegentlich kommt es mir so vor, als würden alle Erkenntnisse, die wir bisher über die Entwicklung des Gehirns und dessen Fähigkeiten Informationen zu verarbeiten und abzuspeichern gewonnen haben, keinen Pfifferling mehr wert sein. Vergessen wir die Neurowissenschaften, Pädagogik und Entwicklungsbiologie. Schließlich haben wir ja jetzt den Digitalpakt.
Wie aus dem Nichts werden unverhofft erhebliche finanzielle Mittel in Aussicht gestellt, deren Verwendung man sicherlich für zahlreiche andere Bereiche an den Schulen gut gebrauchen könnte. Alleine dasThemaUnterrichtsausfall sollte Hinweis genug sein, endlich ausreichend Lehrstellen zu schaffen und den Beruf auch pikuniär zu der verdienten Anerkennung zu verhelfen.

Das Lernen mit PC und Tablet passt aber offensichtlich ganz gut in den Themenkomplex eines digitalen Entwicklungslandes, zu welchem ja Deutschland gerne mal stilisiert wird. Und so werden illustre Ideen und Meinungen kundgetan, die ganz offensichtlich nicht berücksichtigen, dass hier von Kindern gesprochen wird.

Liebe Leute, Kinder sind Menschen, die eben nicht aus Halbleitern und Mikrochips bestehen. Menschen aber deswegen noch lange nicht erwachsen.
Das Menschliche aber bleibt auf der Strecke, wie es schon der Sprachgebrauch andeutet, der sich gerne in solchen Diskussionen offenbart.

Innerlich gehe ich in solchen Momenten dann schon mal in Deckung, weiß ich doch, dass es verbal wieder ganz konkret wird.
Bildungsoffensive, Chancengleichheit, Turboabitur oder jüngst der Digitalpakt, sind beispielsweise solche Schlagworte, die sich von denen entfernen, die die Konsequenzen jener hochtrabender Konzepte täglich ertragen müssen.
Von kind- oder altersgerecht keine Spur. Sehen wir einmal davon ab, dass zudem vieles an der Bildungswirklichkeit der Kindergärten und Schulen weit vorbeischrammt.

 

In der Kreidezeit.

Man mag mir Rückständigkeit vorwerfen oder auch behaupten, dass ich von der Materie keine Ahnung habe. Jedoch drängt sich durchaus der Verdacht auf, dass zwischen einem ausgeprägten Medienkonsum (also auch TV, Smartphone etc.) und einer nachlassenden Konzentrationsfähigkeit bei jungen Menschen ein Zusammenhang bestehen könnte.
Aus medienpädagogischer Sicht wird das gerne mal dementiert, mit dem Verweis, dass es hierzu keine verlässlichen Studien gäbe.
Stimmt. Die Generation Z ist noch zu jung, um definitive Aussagen treffen zu können. Aber schließlich versprach man uns schon mit dem Siegeszug des Fernsehens, den Bildungsstand der Menschheit deutlich zu verbessern. Und diese pädagogische Revolution hat durchaus nachweisliche Spuren hinterlassen.

Die amerikanischen Psychologen Dorothy und Jerome L. Singer beobachteten über Jahrzehnte, wie das Fernsehen die Entwicklung von Kindern beinflusst und berichten:
„Tatsächlich zeigen unsere Untersuchungen deutlich, dass häufiges Fernsehen kleine Kinder dem ernsthaften Risiko aussetzt, keine bedeutsamen Kenntnisse von der Welt zu erwerben und geringere Lesefähigkeit, geringere Fähigkeit, Wirklichkeit und Fantasie zu unterscheiden, geringere Vorstellungskraft, eine furchtsamere Weltsicht und größere Ruhelosigkeit bei mehr Aggression zu entwickeln. Dies alles führt zu einer mangelnden Verhaltensanpassung, wenn das Kind in die Schule kommt.“ 2)

 

Suchtpotenzial?

Kinder zwischen sechs und sieben Jahren verbringen knapp 80 Minuten vor dem Fernseher und/oder circa 10 Minuten im Internet. Täglich! 3)
In diesem Alter, bis ungefähr zur Pubertät, werden aber sehr wichtige neuronale Verschaltungen angelegt.

In allen Lebenslagen - das Internet.Das widerrum ist nichts anderes als ein Lernvorgang.
Während der Mediennnutzung hat das Gehirn eine Vielzahl an Informationen zu verarbeiten, während der Konsument dabei vorwiegend passiv ist.
Selber denken ist dann kaum gefragt – und genau das lernt das Gehirn dann auch. Niemand wird Schwimmen lernen, wenn er dabei von jemand anderem durch das Becken gezogen wird.

Und wie steht es um das Suchtpotenzial, der neuen Techniken? Schließlich stufen die Befürworter der frühen Digitaliserung diese als weniger bedenklich ein.
Schauen wir dazu mal kurz in die Statistik der Suchtbeauftragten des Bundes. In der aktuellen Fassung des Jahresberichts zur Drogenabhängigkeit heisst es, dass etwa 250.000 der Vierzehn- bis Vierundzwanzigjährigen als internetabhängig gelten. 4)

Ich finde es schon erstaunlich, dass man sich einiges einfallen lässt, um weiche und harte Drogen zu bekämpfen, während man der Computer- und Internetsucht über den Digitalpakt Tür und Tor öffnen möchte.

„Man kann die Technologie nicht zurückdrehen. Man kann nur mit ihr umgehen lernen. Sich mit Suchmaschinen und ihren Funktionsweisen zu befassen, ist auch geistige Arbeit. Was die Kids und Schule brauchen, ist das Fach Medienbildung. Was glaubt der Typ überhaupt! 57 % der deutschen 10-11-jährigen haben ein Smartphone. Der erste Socialmedia Kontakt in dieser Altersgruppe ist WhatsApp. Kinder, die jetzt geboren werden, wachsen mit dem Tablet auf. Hallo????“
So lautete ein Kommentar auf Prof. Manfred Spitzers Gegenrede zum Digitalpakt auf Facebook.
Der Kommentator hat übrigens völlig recht. An Schulen sollte Medienkompetenz vermittelt werden. Aber nicht bei Grundschülern!

Gerlad Lemke ist Studiengangleiter für Digitale Medien an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim und Präsident des Bundesverbandes für Digitale Medien und Marketing. Seine Forderung lautet sogar, dass Computer und Co. in Schulen erst ab einem Alter von zwölf Jahren zum Einsatz kommen sollten.
Kinder die mit dem Smartphone umgehen können, würden über eine hohe Wischkompetenz verfügen, nicht aber das Gerät zur Wissensaneignung nutzen. Insofern ist das Argument, dass Kinder immer früher mit der Technik in Kontakt kommen, wenig hilfreich. Ganz im Gegenteil.

 

Praxistipp:

Fast jeder zehnte 15-Jährige in Deutschland verbringt mehr als 4,8 Stunden am Tag vor dem Computer. Etwas fünf Prozent davon sind wiederrum stark gefährdet, medienabhängig zu sein.Folgende Signale können auf eine Suchtpotenzial hinweisen:

  • Entzugserscheinungen wie Unruhe, bspw. wenn der Gebrauch von Computer oder Smartphone normiert worden ist.
  • Nervosität und Unruhezustände, häufig einhergehend mit Ziellosigkeit innerhalb der Freizeitgestaltung.
  • Vernachlässigung von Schule und Hobbys.
  • Aggressivität und Gereiztheit, gerade bei Nichtigkeiten.
  • Schlafstörungen.
  • Abrupter Abbruch sozialer Kontakte oder eine starke Einschränkung im direkten Kommunikationsverhalten zu Gleichaltrigen/Freunden.

Suchen Sie sich kompetente Hilfe bei einem Suchtberater. Eine gute Informationsquelle findet sich z. B. hier: http://www.fv-medienabhaengigkeit.de/

 

 

 

Empathie wird erlernt.

Wir wissen, dass das Gehirn über eine enorme Plastizität verfügt. Bei gesunden Menschen greift es dabei auf die Informationsverarbeitung aller Sinneskanäle zurück.

Gerade in den Kindheitsjahren, in denen synaptische Verbindungen vermehrt gebildet werden, trainiert der Gebrauch von Smartphone und Tablet verstärkt die visuellen und auditiven Verarbeitungszentren. Mehrere Medien werden auch gerne parallel genutzt, was zu einer ständigen Alarmbereitschaft des Gehirns führt. Ununterbrochen wird Ausschau nach neuen Informationen gehalten. Das neuronale Multitasking kann eine angemessene Entwicklung des frontalen Kortex verzögern. Den jungen Menschen fällt es dann zunehmend schwerer, abstrakt zu denken oder körperliche Signale des Gegenübers zu deuten.

Auch das Belohnungssystem des Gehirns wird geschult, da es es sich angewöhnt, positive Rückmeldungen immer schneller zu erhalten. Ungeduld oder gar Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS) werden häufig beobachtet. 5) Das Tablet in der Grundschule – und sei der Gebrauch noch so verantwortungvoll angleitet – ist kontraproduktiv!

 

Digitale Ignoranz?

Es wäre grundsätzlich falsch davon auszugehen, dass der Umgang mit den Neuen Medien oder das Spiel mit dem Smartphone nur Nachteile hätte. Und darum geht es hier auch gar nicht.
Einmal trainiert, ist das Gehirn nachweislich eher in der Lage, auf visuelle Stimuli zu reagieren. Auch kann es größere Informationsmengen verarbeiten, als beispielsweise bei uns Erwachsenen, die den Umgang mit den Gerätschaften und Möglichkeiten des Internets erst lernen mussten.

Unsere Vorstellung von Intelligenz wird sich sicherlich in schon naher Zukunft wandeln. Dementsprechend werden die Soft Skills von heute (z.B. methodische Kompetenzen) vielleicht die Hard Skills von morgen sein. Die Anforderungen an den Arbeitnehmer – da sind sich die Experten einig – werden schon in wenigen Jahren anderen Ansprüchen genügen müssen, als es noch heute der Fall ist.

Der Journalist und Redakteur Frank Schmiechen schrieb in dem Artikel “Die Digitalen kommen“: „Das Internet fordert eine andere Art der Alphabetisierung unserer Kinder. Sie müssen lernen zu suchen, zu forschen, zu fragen, zu bezweifeln, Fragen zu stellen, dreidimensional, ja fast holografisch zu denken. Sie müssen lernen, einen Pfad und Verknüpfungen in den Tiefen des Netzes zu finden und am Ende den richtigen Weg zu sehen.“
(Welt am Sonntag, 13. Nov. 2011).

All das ist gut. Die Welt verändert sich und wir mit ihr. Das bedeutet aber nicht, diese digitale Alphabetisierung vor dem 12. Lebensjahr beginnen zu müssen.
Entwicklungsbiologisch und neurowissenschaftlich betrachtet, ist das Gehirn erst ab diesem Alter in der Lage, den Computer zielgerichtet für einen Lernprozess zu nutzen.
Und so fällt es mir manchmal schwer zu verstehen, wenn Menschen mit einem einzigen Kommentar mehr als zwanzig Jahre Forschungsarbeit diskreditieren:

„Ah das ist der, der Digitale Demenz geschrieben hat. Sammelklage gegen ihn und seine gefährlichen Ideen? Anyone?“
(Facebook-Kommentar zu Prof. Spitzer)

 

Computer machen PISA nicht besser.

Um es vorweg zu sagen: Ich bin kein Freund von sogenannten Kompetenz- oder Intelligenztests, wie es PISA einer ist. Zu

Bildungsvorsprung durch Computer?

Bildungsvorsprung durch Computer?

viele wunderbare Eigenschaften von Kindern und Jugendlichen können bei solchen Erhebungen gar nicht erkannt werden. Schon gar nicht diejenigen, welche verdeckt sind und aus irgendwelchen Gründen noch darauf warten, von ihrem Inhaber genutzt zu werden.
Und dennoch: Ein Argument der digitalen Befürworter für die frühe Nutzung von PCs in Schulen ist, dass hierdurch bessere Bildungschancen eröffnet werden würden. Das aber ist nichts anderes als Angstmacherei an die Adresse der Eltern. Wehe dem, der seinem Kind keinen Rechner gibt. Bildungschancen meint für mich, dass diese gleich verteilt sind. Hier gäbe es jede Menge anderer Stellschrauben. Der Digitalpakt gehört nicht dazu.

Wie schon herausgestellt, nutzen Kinder unter 12 Jahren die Technik ohne weiteren Lernbezug. Die Bildungsexperten Ludger Wößmann und Thomas Fuchs vom Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) in München, zeigten in einer Studie aus 2005, dass ein Computereinsatz in der Schule nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen führen würde. „Wir benötigen nicht unbedingt mehr Computer, sondern ihren wirkungsvolleren Einsatz“, ist eines ihrer Resumees. 6) Computer lösen zunehmend wirkungsvollere Unterrichtsmodelle ab. Ein Trend, der mit dem Digitalpakt weiter an Fahrt aufnehmen würde.

 

Im Coaching …

…befragen wir unsere Klienten auch nach Ihrem Medienkonsum.Teilweise werden die oben genannten Zahlen auf erschreckende Weise mehr als bestätigt.

Digital leben, digital konsumieren.

Digital leben, digital konsumieren.

Neben den Gefahren des Internetmobbings, was viele Eltern oder Lehrer oft erst mitbekommen, wenn es zu dramatischen Auswüchsen gekommen ist, führt ein ausgeprägter Medienkonsum noch zu ganz anderen, viel subtileren Nebenwirkungen. Diese betreffen die Ausprägung des Selbstwertgefühls.

Je nach Anliegen und einer starken Mediennnutzung lässt sich schon fast die Regel formulieren, dass das Ich in Mitleidenschaft gezogen wird. Angeregt durch die virtuelle Vielfalt, verlangt das Gehirn zunehmend nach immer weiteren Reizen. Das Belohnungssystem läuft auf Hochtouren. Und die Maschine Computer sorgt dafür, wofür Maschinen auch gemacht sind: Sie machen das Leben einfacher. Damit einhergehend tritt leider aber auch meist ein Gewöhnungseffekt ein.

Frag Google, ist eben nicht mehr nur ein Werbeslogan. Gerade bei jüngeren Generationen ist er eher zu einer Philosophie geworden.

Erkundigen wir uns dann bei den Klienten,was sie denn alles gegoogelt haben, so wissen sie es meist nicht mehr. Auch das Antworten nach den Inhalten der konsumierten Medien, fällt alles andere als leicht. Fagen wir dann aber nach den Erfolgsmomenten – also denjenigen Gefühlszuständen, die für das Ego so wichtig sind – bekommen wir oft nur noch ratlose Blicke. Erfolg? Wie bitte?

Das Selbstbewusstsein braucht Erfolge und zwar solche, an die es sich erinnern, die es reflektieren kann. Das aber ist zumeist mit einer gewissen (merkfähigen) Anstrengung im Vorfeld verbunden. Unter anderem deswegen, weil die Lernleistung des Gehirns auf die Einbeziehung mehrerer Sinneswahrnehmungen basiert.
Sie können das gut beobachten, wenn Kinder das Radfahren erlernen. Das Hinfallen gehört zu den schmerzlichen Erfahrungen, die es zukünftig zu vermeiden gilt. Haben die Kids aber erst mal den Dreh raus, ist das Glücksgefühl meist so enorm, dass sämtliche Fehlversuche zuvor an Einfluss verlieren. Dies ist der Ansporn auch an den folgenden Tagen wieder auf das Fahrrad zu steigen und die Welt zu erkunden und den Vorgang des Fahrens weiter zu trainieren.

 

Praxistipp:

Ein wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein kann sich auf verschiedenen Wegen zeigen. Unter anderem sollten Sie bei folgenden Hinweisen aufmerksam sein und einen IPE-zertifizierten Kinder- und Jugendcoach aufsuchen:

  • Wenn sich junge Menschen überproportional mit Gleichaltrigen vergleichen. Hierbei suchen sie aber nicht die Vorbildfunktion, sondern achten auf den eigenen Makel, der sich durch den Vergleich zeigt bzw. verstärkt wird.
  • Aggressisves Verhalten innerhalb der Familie oder Gleichaltrigen ist der Versuch, aufgestauten Neid oder selbstgerichtete Missgunst zu kompensieren. Diese Kinder und Jugendlichen suchen Schwächere, um sich selbst zu bestärken.
  • Komplimente und Lob kommen nicht an. Wenig selbstbewusste Kinder, mögen es nicht, wenn man sie verbal auszeichnet. Oft werden ernstgemeinte Auszeichnungen verneint oder ins Negative umgedreht.
  • Das Kaufverhalten, insbesondere bei Jugendlichen, orientiert sich sehr ausgeprägt an Markenartikeln. Was trendig gilt, gehört ins eigene Portfolio. Werbebotschaften haben es bei diesen Jugendlichen leichter, auf fruchtbaren Boden zu gelangen. Das Tachengeld reicht dann oft nicht aus, diese Bedürfnisse zu stillen. Kaufsucht ist eine der möglichen Konsequenzen.

Und hier finden Sie einen geprüften Kinder- und Jugendcoach in Ihrer Nähe:  http://www.ipe-deutschland.org/ipe-coachverzeichnis.php

 

 

Aufgaben für die Zukunft angehen: Die IPE-Akademie zieht um.

Auf zu neuen Aufgaben - der IPE-Schmetterling

Auf zu neuen Aufgaben – der IPE-Schmetterling

Das IPE hat in den letzten Jahren sehr intensiv daran gearbeitet, für das Kinder- und Jugendcoaching ein Bewusstsein zu schaffen.Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass mittlerweile die Anfragen beispielsweise von Schulträgern zunehmen, da für man für gegenwärtige Belange nach Lösungen sucht und Eltern ein besseres Angebot anbieten möchte.

Das ist eben einer der Gründe, weswegen wir ein so weitverzweigtes Netzwerk an Coachingexperten aufgebaut haben und dies auch weiter machen werden.
Unsere IPE-Partner sind Menschen, die sich täglich mit Ihrem Wissen und Ihrer Kompetenz für Kinder und Jugendliche einsetzen. Und das aus vollem Herzen.

Inzwischen finden Sie IPE-Partner in der Schweiz, Österreich und sogar in Italien.

Neben der qualifizierten Fachausbildung, bieten wir nicht nur die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren, sondern wir versuchen die Coaches des IPE auch auf ihrem beruflichen Weg zu unterstützen. Dafür – und für viele weitere Aufgaben – brauchen wir räumlich etwas mehr Platz.

In den kommenden Tagen beginnt also unser Umzug und wird sicherlich etwas Zeit in Anspruch nehmen. Sollten wir daher einmal eine Anfrage nicht sofort beantworten können, so möchte ich Sie schon jetzt um Nachsicht und etwas Geduld bitten.

Ab Anfang November finden Sie uns dann unter folgender Adresse:

Institut für Potenzialentfaltung (IPE) Akademie für Potenzialentfaltung GmbH

Am Berg Fidel 111
D-48153 Münster

Zudem haben wir dann auch eine neue Telefonnummer, unter der Sie uns erreichen können:
Telefon-Zentrale: 0251 / 978 20 – 0

 

Buchempfehlung: erschienen im Junfermann Verlag.

Kinder sind heutzutage einer wahren Reizüberflutung ausgesetzt. Kommen familiäre Spannungen oder Ärger mit

Das Praxisbuch zum Kindercoaching.

Das Praxisbuch zum Kindercoaching.

Mitschülern hinzu, ist der Stresspegel dauerhaft erhöht.

Viele Kinder reagieren mit Nervosität, Aggression oder Unkonzentriertheit, andere haben sogar Schlaf- und Essstörungen. Ein kindgerechtes Mentaltraining schafft den nötigen Ausgleich und hilft beim „richtigen“ Lernen.

Alltagsnah und anhand vieler Beispiele und Übungen erläutert Daniel Paasch effektive Coaching- und Lernmethoden sowie Kommunikationsmodelle, die Kindern das Lernen erleichtern und ihre Selbstwirksamkeit erhöhen. Eltern, Pädagogen, Erzieher und Interessierte erhalten wertvolle Tipps, um „ihre“ Kinder und Jugendlichen individuell zu fördern. Stress und Ängste aufseiten der Schüler werden abgebaut, ihr Selbstvertrauen wird gestärkt.

Bestellen können Sie das Buch direkt beim Junfermann-Verlag auf: http://www.junfermann.de/titel-1-1/potenziale_entfalten_begabungen_foerdern-10600/ oder auf amazon.de.

 

 

 

 

Literaturangaben:

 

Bildquellen:

  • Little boy playing and touching a mobile phone; Datei: #98801819; Urheber: ©Mediteraneo bei fotolia.com
  • Surfing internet before sleep; Datei: ##96595316; Urheber: ©Sergey Nivens bei fotolia.com
  • Happy teen girl pulls a tablet pc off the shelves in the library; Datei: # 113288534; Urheber: : ©Ermolaev Alexandr bei fotolia.com
  • digital leben und digital konsumieren; Datei: # 43710066; Urheber: © Patrick P. Palej bei fotolia.com

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